DIE FEUERSÄULE ÜBER WILLIAM BRANHAM
Weltweite Erweckungsversammlungen
Das Jahr 1950 hatte gerade erst begonnen. Bruder Branham leitete mehrere Heilungs- und Erweckungsversammlungen, die das ganze Land erfasste. Die Segnungen des Herrn Jesus strömten wie Regen auf die geistlichen Weizenfelder. Doch die großen Zeichen und Wunder kamen nicht ohne Kritik. Wie immer erhob der Feind einen Gegner. Die beiden Kräfte trafen in Houston, Texas, aufeinander und der Herr Jesus selbst kam herab, um die Schlacht zu führen.

Die Herausforderung
Am 23. Januar forderte eine Gruppe Geistlicher, angeführt von einem lokalen baptistischen Pastor, der ein starker Kritiker göttlicher Heilung war, den Propheten zu einer Debatte über göttliche Heilung heraus. Bruder Branham lehnte die Herausforderung zunächst respektvoll ab, um zu verhindern, dass daraus eine öffentliche Demonstration von Zwietracht unter Christen entsteht.
Pastor F.F. Bosworth, stets an der Seite von Bruder Branham, wollte dieser Debatte nicht ausweichen. Anfangs hielt Bruder Branham ihn zurück, ließ aber nach dem Gebet Bruder Bosworth die Herausforderung von Reverend Best vor den anwesenden Massen annehmen, aber er stellte ihm eine Bedingung: „Versprich mir, dass du nicht streiten wirst.“
Bruder Bosworth sagte dann der Zeitung zu, dass die Herausforderung angenommen wird. Am nächsten Morgen titelten die Zeitungen:
„Heute, um 19 Uhr, werden im Sam Houston Coliseum die theologischen Fetzen fliegen.“
Am nächsten Abend im Houston Coliseum, als die Debatte beginnen sollte, wählte Bruder Branham, begleitet von seiner Familie, einen Platz hoch über der Menge auf dem Balkon, um der Debatte beizuwohnen. Bruder Bosworth betrat die Bühne und stellte dem skeptischen Pastor, nur eine einzige, einfache Frage über göttliche Heilung:
„Wurden die erlösenden Namen Jehovas auf Jesus angewandt – ja oder nein?“
Der Skeptiker war in die Enge getrieben. Antwortete er mit „Ja“, so ist Jesus der Heiler, da der erlösende Name *Jehova-Rapha* „Jehova, der Heiler“ bedeutet. Antwortete er mit „Nein“, so bestritt er, dass Er *Jehova-Jireh* sei – „Gottes bereitgestelltes Opfer“. Bruder Bosworth bat Pastor Best auf das Podium, um diese einfache Frage zu beantworten, Bruder Best lehnte jedoch ab.
Diese Ablehnung veranlasste Bruder Bosworth wiederum dazu, die Versammelten zu bitten, sich zu erheben – all jene, die von ihren Gebrechen in Bruder Branhams Versammlungen geheilt worden waren. Tausende erhoben sich. Nachdem die Geheilten wieder Platz genommen hatten, fragte er, ob sich nun all jene erheben würden, die durch göttliche Heilung genesen und zugleich vollwertige Mitglieder der Konfession dieses Geistlichen, Pastor Best, waren. Dreihundert erhoben sich, um die Gnade zu bezeugen, die der Herr Jesus ihnen erwiesen hatte.
Die Herausforderung kam dann von Pastor Best selbst: „Lasst diesen göttlichen Heiler hervortreten. Lasst ihn wirken.“ Bruder Bosworth machte deutlich, dass Jesus Christus der einzige göttliche Heiler sei, aber die Herausforderungen des baptistischen Predigers wollten nicht aufhören. Schließlich lud Bruder Bosworth den Mann Gottes auf die Plattform ein, um den es ging. Bruder Branham nahm die Einladung an und betrat die Plattform unter Beifall. Der vom Heiligen Geist erfüllte Prophet sagte folgendes:
„Ich kann niemanden heilen, das sage ich ganz offen. Als ich, oben im Bundesstaat Kentucky, als Baby geboren wurde, kam, so berichtete es mir meine liebe Mutter (und dies hat sich im Laufe meines ganzen Lebens immer wieder bestätigt), ein Licht in jenes kleine, ärmliche Häuschen, in dem wir damals hausten – ein Haus ohne Fußboden und ohne richtiges Fenster; sie hatten dort lediglich eine kleine, behelfsmäßige Öffnung, die einer Tür glich. Gegen fünf Uhr morgens schoben sie diese Öffnung auf, und genau in dem Augenblick, als der Tag anbrach, schwebte dieses Licht herein. Seit jener Zeit ist Es an meiner Seite. Es ist ein Engel Gottes. Vor einigen Jahren trat Er mir sogar persönlich gegenüber. Im Laufe meines Lebens hat Er mir Dinge offenbart, die geschehen würden, und ich habe sie genau so weitergegeben, wie Er sie mir mitgeteilt hatte. Und ich fordere jedermann – an welchem Ort auch immer – heraus: Geht in die Stadt, in der ich aufwuchs, oder an jeden anderen Ort,
Nachdem der Prophet diese Worte gesagt hatte, kam der Heilige Geist auf die Plattform herab und der Fotograf, den der baptistische Pastor engagiert hatte, um die Debatte zu dokumentieren, schoss ein weiteres Foto.
Bruder Branham verließ das Podium mit der einfachen, aber prophetischen Aussage:
„Gott wird Zeugnis geben. Ich werde nichts mehr sagen.“1
Die Entwicklungen der Fotos
Ein Mitarbeiter des Fotografen machte sich schnell daran, die Fotos für die Nachrichten am nächsten Morgen zu entwickeln. Er bemerkte etwas Merkwürdiges, als er das erste Foto aus der Entwicklungslösung zog, war es leer. Auch das zweite, bis zum sechsten Foto waren leer, wie konnte das sein? Er zog das letzte, das siebte Foto, aus der Lösung, war es auch leer? Nein! Auf diesem Foto war etwas zu sehen, ein heller Lichtschein, wie ein Heiligenschein, sichtbar über dem Kopf von William Marrion Branham.
Das Gutachten
Das Foto wurde an George J. Lacy übergeben, den Prüfer fragwürdiger Dokumente, der oft mit dem F.B.I. zusammengearbeitet hatte, wie zum Beispiel im Fall Bonnie und Clyde. Er untersuchte das Bild sowie das Auditorium, in dem es aufgenommen wurde, und bestätigte das Bild mit seiner Expertenmeinung wie folgt:
BERICHT UND GUTACHTEN
Betr.: Strittiges Negativ
Am 28. Januar 1950 erhielt ich auf Ersuchen von Reverend Gordon Lindsay – der Reverend William Branham aus Jeffersonville, Indiana, vertrat – von den Douglas Studios, 1610 Rusk Avenue in dieser Stadt, einen belichteten und entwickelten fotografischen Film im Format 4 x 5 Zoll. Von diesem Film wurde behauptet, er sei von den Douglas Studios während des Besuchs von Reverend William Branham im Sam Houston Coliseum in dieser Stadt gegen Ende Januar 1950 angefertigt worden.
ERSUCHEN
Reverend Lindsay bat mich, eine wissenschaftliche Untersuchung des vorgenannten Negativs durchzuführen. Er ersuchte mich festzustellen – sofern dies möglich sei –, ob das Negativ meiner Meinung nach nach der Entwicklung des Films in irgendeiner Weise retuschiert oder „manipuliert“ worden war, sodass dadurch ein Lichtstreifen an der Stelle eines Heiligenscheins über dem Kopf von Reverend Branham entstanden wäre.
UNTERSUCHUNG
Es wurde eine makroskopische und mikroskopische Untersuchung und Begutachtung der gesamten Oberfläche beider Seiten des Films vorgenommen; bei dem Film handelte es sich um Eastman Kodak Safety Film. Beide Seiten des Films wurden unter gefiltertem ultraviolettem Licht untersucht, zudem wurden Infrarotaufnahmen des Films angefertigt.
Die mikroskopische Untersuchung ergab an keiner einzigen Stelle des Films Hinweise auf Retuschen, die mittels der im gewerblichen Bereich üblichen Retuschierverfahren vorgenommen worden wären. Ebenso zeigte die mikroskopische Untersuchung keinerlei Störungen der Emulsion innerhalb oder im Umfeld des fraglichen Lichtstreifens.
Die Untersuchung unter ultraviolettem Licht ergab keinerlei Hinweise auf Fremdsubstanzen oder auf das Ergebnis chemischer Reaktionen auf einer der beiden Seiten des Negativs, die den Lichtstreifen nach der Verarbeitung des Negativs hätten verursachen können.
Auch die Infrarotaufnahme lieferte keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass am Film Retuschen vorgenommen worden waren.
Die Untersuchung ergab ferner keinerlei Hinweise darauf, dass es sich bei dem fraglichen Negativ um ein zusammengesetztes Negativ oder um ein Negativ mit Doppelbelichtung handelte.
Es wurden keinerlei Anhaltspunkte gefunden, die darauf hindeuten würden, dass der fragliche Lichtstreifen während des Entwicklungsprozesses entstanden ist. Ebenso wenig wurden Befunde erhoben, die darauf schließen ließen, dass die Entwicklung nicht nach einem regulären und anerkannten Verfahren erfolgt wäre. Hinsichtlich der vergleichenden Dichtewerte der Lichter zeigten sich keinerlei Unstimmigkeiten.
GUTACHTEN
Auf der Grundlage der vorstehend beschriebenen Untersuchung und Analyse vertrete ich die feste Überzeugung, dass das zur Prüfung vorgelegte Negativ weder retuschiert wurde noch ein Montagenegativ oder eine Doppelbelichtung darstellt.
Des Weiteren bin ich der festen Überzeugung, dass der Lichtstreifen, der oberhalb des Kopfes in der Position eines Heiligenscheins erscheint, durch Lichteinfall auf das Negativ verursacht wurde.
Hochachtungsvoll,
George J. Lacy
Gutachter für strittige Dokumente2
29. Januar 1950, Houston, Texas
„Solange es eine christliche Zivilisation gibt, wird Ihr Bild niemals sterben.“
George J. Lacy – American Society of Questioned Document Examiners
Wissenschaftlich bewiesen
Nachdem George Lacy die Untersuchung abgeschlossen hatte, traf er sich mit den Männern. Als er in den Saal kam fragte er: „Wessen Name ist Reverend Branham?“ Und ich antwortete: „Meiner, Sir.“ Er sagte: „Stehen Sie auf.“ Und ich stand auf. Er sagte: „Reverend Branham, eines Tages werden Sie von der Bühne des Lebens abtreten, so wie alle Sterblichen es tun.“ Ich sagte: „Dessen bin ich mir bewusst, Sir.“ Er sagte:
„Doch solange es eine christliche Zivilisation gibt, wird Ihr Bild niemals sterben.“
Er sagte: „Es ist das erste Mal in der gesamten Weltgeschichte, dass ein übernatürliches Wesen jemals fotografiert wurde. Aber ich habe es jeder nur erdenklichen Prüfung unterzogen, und“ – so sagte er – „es war ein übernatürliches Wesen, das aufgenommen wurde.“ Er sagte: „Was mich selbst betrifft: Ich habe über Ihre Versammlungen gesprochen und davon gehört, ich habe darüber in Zeitschriften gelesen, und ich hörte von jenem Engel und so weiter. Ich sagte mir selbst – noch bis zu dem Augenblick, als ich das Negativ erhielt: ‚Das ist Psychologie.‘“ Er sagte: „Aber Bruder Branham, das mechanische Auge jener Kamera nimmt keine Psychologie auf.“ Er sagte: „Das Licht traf auf das Negativ.“3
Er sagte: „Meine Mutter war eine Christin. Und ich – ich dachte, ich sei es auch.“ Er sagte: „Doch Gott sei mir gnädig.“ Er sagte: „Kommen Sie nach vorne.“ Und alle begannen zu weinen. Er … sagte: „Einst wurde behauptet, Bruder Branham – von dem alten Heuchler (er meinte damit den Ungläubigen) –, es gäbe keinen wissenschaftlichen Beweis für ein übernatürliches Wesen.“ Er sagte: „Diese Zeiten sind nun vorüber.“ Er hielt das Negativ in seiner Hand. Er sagte: „Diese Zeiten sind vorüber.“ Und er sagte: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass hier das übernatürliche Wesen ist.“
Zum Abschluss
Die Wissenschaft hat bewiesen, das erste Mal in der gesamten Weltgeschichte, dass diese Fotografie tatsächlich der Beweis für ein übernatürliches Wesen ist. Aber was war das für ein Licht, dass wissenschaftlich bewiesen war? Wer war dieses Wesen, der sich mit dem Propheten auf der Plattform befand? Die Welt wird es nie ergründen, möchte es wohl auch gar nicht wissen, aber für die Braut Christi ist es etwas ganz Besonderes – der Engel des HERRN.
„Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte; und plötzlich umstrahlte ihn ein LICHT vom Himmel. Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich? Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin JESUS, den du verfolgst.“
Apostelgeschichte 9:3-5










